Tischgemeinschaft Reserve Tischgemeinschaft Reserve

Tischgemeinschaft Reserve

Tischordnung der Tischgemeinschaft Reserve 

(Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 02.03.2011 im Industrieclub Düsseldorf, geändert in der Jahreshauptversammlung am 10.11.2016 im Wirtschaftsclub Düsseldorf)

 

1.

Die Satzung des Heimatvereins „Düsseldorfer Jonges“ gilt in analoger Anwendung für alle Tischgemeinschaften. Diese „Tischordnung der Tischgemeinschaft Reserve“ (nachfolgend TG Reserve genannt) ergänzt daher die Satzung des Heimatvereins um Besonderheiten der TG Reserve.

 

Die TG Reserve besteht ausschließlich aus Mitgliedern des Heimatvereins Düsseldorfer Jonges e.V.

 

2.

Die TG Reserve wurde am 26.07.1966 zunächst vorwiegend von und für Schützen gegründet, ist heute aber offen für alle engagierten Mitglieder des Heimatvereins. Eine möglichst häufige Teilnahme der Mitglieder der Tischgemeinschaft an den Veranstaltungen des Heimatvereins, insbesondere aber auch an den Sonderveranstaltungen der Tischgemeinschaft, ist erwünscht.

 

3.

Die Aufnahme von Mitgliedern des Heimatvereins in die Tischgemeinschaft Reserve muss durch mindestens einen Paten aus der TG Reserve vorgeschlagen werden. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Tischvorstand nach Rücksprache mit dem oder den Paten. Der Tischvorstand ist berechtigt, einen Aufnahmeantrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

 

Die Aufnahme wird im Rahmen einer Mitgliederversammlung oder einer größeren Sonderveranstaltung der TG Reserve (z.B. beim Neujahrsempfang, Sommerfest oder bei der Nikolausfeier) in würdiger Form unter gleichzeitiger Verleihung der Tischkrawatte vollzogen.

Bei Aufnahme in der ersten Jahreshälfte besteht die Verpflichtung zur Zahlung des gesamten Tischbeitrages, bei Aufnahme in der zweiten Jahreshälfte nur zur Zahlung des hälftigen Betrages.

 

4.

Die Mitgliedschaft in der TG Reserve endet gemäß § 4, Ziff. 5 und 6, der Satzung des Heimatvereins analog (siehe hierzu insbesondere die nachfolgende Ziff. 11).

 

5.

Eine Mitgliederversammlung der Tischgemeinschaft findet als Jahreshauptversammlung einmal jährlich statt. Sie wählt für drei Jahre den Tischvorstand.

 

Dieser besteht aus dem Tischbaas, dem Vizetischbaas, dem Schriftführer, dem Schatzmeister und zwei Beisitzern (z.b.V.).

Der Schriftführer oder der Schatzmeister wird zugleich zum 2. Vizetischbaas gewählt.

Sie wählt ferner jedes Jahr einen neuen Kassenprüfer für jeweils zwei Jahre, so dass die Kasse in jedem Jahr jeweils von einem neuen und einem bereits erfahrenen Kassenprüfer geprüft wird.

Außerdem wählt die Jahreshauptversammlung für drei Jahre einen Ehrenrat bestehend aus zwei Mitgliedern der TG Reserve, die nicht im Tischvorstand und nicht Kassenprüfer sind.

 

6.

Die Zuständigkeiten der Jahreshauptversammlung als oberstem Organ der Tischgemeinschaft ergeben sich aus der analogen Anwendung des § 18 der Satzung des Heimatvereins.

 

Die Jahreshauptversammlung beschließt insbesondere die Höhe des jährlichen Tischbeitrages, ferner Sonderumlagen oder Sonderzahlungen der Mitglieder sowie die Höhe des Tischvermögens, das als Sockelbetrag im Sinne einer „Rücklage“ grundsätzlich nicht ausgegeben werden sollte bzw. nur ausnahmsweise für besonders wichtige Vorhaben mit entsprechend hohen Kosten verausgabt werden darf.

In der Jahreshauptversammlung werden mit ausreichender Aussprachezeit behandelt: Bericht des Baas über das abgelaufene Jahr, Bericht des Schatzmeisters und der Kassenprüfer, Planung von Vorhaben für das Folgejahr sowie zusätzlich vom Tischvorstand oder von Mitgliedern gewünschte Themen.

 

7.

Weitere Mitgliederversammlungen können auf Wunsch des Tischvorstands oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 20 % der Mitglieder der Tischgemeinschaft einberufen werden.

 

8.

Der Tischvorstand lädt zur Jahreshauptversammlung und zu evtl. weiteren Mitgliederversammlungen mit einem Vorlauf von mindestens drei Wochen und Versendung einer Tagesordnung ein. Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der Anwesenden getroffen. Die Ergebnisse der Versammlung werden schriftlich niedergelegt und durch den Tischvorstand allen Mitgliedern zugänglich gemacht.

 

9.

Finanzielle Ausgaben für den Einzelfall aus dem Tischvermögen werden wie folgt entschieden:

 

Der Tischbaas entscheidet über Ausgaben zur laufenden Geschäftsführung bis zu einer Höhe von € 300,--.

Über Ausgaben bis zu einer Höhe von € 5000,-- entscheidet der Tischvorstand.

Eine Mitgliederversammlung beschließt auf Vorschlag des Tischvorstandes Ausgaben über € 5000,--.

Die Rücklage (s. Ziff. 6) darf nur durch eine Zweidrittel-Mehrheitsentscheidung der anwesenden Mitglieder einer Jahreshauptversammlung angetastet werden.

 

10.

Der Tischvorstand entscheidet auch über besondere Würdigungen und Auszeichnungen einzelner Tischmitglieder.

 

11.

Der Tischvorstand tagt in regelmäßigen Abständen mindestens einmal pro Quartal oder aus besonderem Anlass. Diese Sitzungen können nur einberufen werden, wenn die Teilnahme von mindestens drei Vorstandsmitgliedern, dabei auch mindestens der Tischbaas oder dessen Vertreter, sichergestellt ist. Entscheidungen werden einstimmig durch die anwesenden Vorstandsmitglieder getroffen. Der Schriftführer oder ein benannter Vertreter fertigt jeweils ein Ergebnisprotokoll und stellt dies nach Zustimmung des Tischbaas allen Vorstandsmitgliedern zur Verfügung. Der Schriftführer sammelt die Protokolle in einem Archiv der Tischgemeinschaft.

 

12.

Der Tischvorstand kann bei Bedarf einzelne Mitglieder der TG Reserve mit deren Einverständnis mit der Wahrnehmung besonderer Aufgaben beauftragen.

 

13.

Der Ehrenrat ist zuständig für Streit- und Konfliktfragen, welche durch den Tischvorstand nicht gelöst werden können, mit dem Ziel, Lösungen bzw. Kompromisse zu erreichen.

 

Falls der Tischvorstand gem. § 4 Ziff. 6 c) der Satzung des Heimatvereins einstimmig den Ausschluss eines Mitglieds aus der TG Reserve für erforderlich hält, benötigt er hierfür den einstimmigen B