Tischgemeinschaft Reserve Tischgemeinschaft Reserve

Tischgemeinschaft Reserve

2011

TG Reserve feiert 45-jähriges Jubiläum

Sommerfest in Mönchenwerth

Seit vielen Jahren ist es Brauch, dass der neue Düsseldorfer Schützenkönig am 1. Dienstag nach dem Königsschuss mit seiner Königin zu Gast bei den Düsseldorfer Jonges ist. So war es auch am 26. Juli 1966, im Jahr des 650-jährigen Jubiläums des St. Sebastianus-Schützenvereins von 1316.

Schützenkönig in diesem Jahr war Fritz Mense von der Schützengesellschaft Reserve 2. Zug, welcher mit großem Gefolge Einzug bei den Jonges hielt. Bei seinem Besuch wurde die Verbundenheit des Düsseldorfer Brauchtums, im Besonderen die  zwischen Schützen und Düsseldorfer Jonges, hervorgehoben.

Getragen von dieser großartigen freundschaftlichen Stimmung hob Carl Becker, der damalige Hauptmann der Schützengesellschaft Reserve, an diesem Abend die Tischgemeinschaft Reserve aus der Taufe. Von den 10 Gründungsmitgliedern waren nur Fritz Mense und Reiner Wilms bereits Mitglieder bei den Jonges. Alle anderen wurden am selben Abend aufgenommen.

Dieses Ereignis ist nun 45 Jahre her – ein guter Grund für die TG Reserve, das jährliche Sommerfest in diesem Jahr als Jubiläumsveranstaltung zu organisieren.Stilvoll gefeiert wurde am Samstag, 09. Juli 2011, ab 17:00 Uhr, im Restaurant Mönchenwerth, das für seine reizvolle Lage unmittelbar am Rheinufer an der Stadtgrenze Düsseldorfs zu Büderich bekannt ist. 

49 Jonges der Tischgemeinschaft, fast alle in Begleitung ihrer Damen, und einige Gäste waren der Einladung des neuen Tischbaas Kurt Büscher gefolgt. Insgesamt waren 99 Personen gekommen, um das Jubiläum zu feiern – ein wahrlich deutliches Zeichen für die Verbundenheit der Jonges untereinander und mit ihrer TG Reserve.Als Gäste mit dabei waren auch Dr. Klaus- Eitel Schwarz, der 1. Vize-Baas des Hauptvereins, und seine Gattin, die den ersten Blumenstrauß des Abends überreicht bekam.

Nach einem Sektempfang auf der Außenterrasse mit wunderschönem Blick auf den Rhein und mit musikalischer Begleitung des Damen-Saxophon-Quartetts „Blasfemin - finanziert übrigens durch die großzügige Spende eines Tischkameraden, der selbst wegen anderweitiger Verpflichtungen verhindert war - wurde ins Restaurant gebeten, um an geschmackvoll eingedeckten Tischen das exquisite 4-Gänge-Menü in modernem, an französische Tradition anknüpfendem Stil und guten Wein zu genießen.

Vor dem Dinner und zwischen den Gängen wurden verschiedene Ehrungen und Danksagungen vorgenommen. Bedacht wurden nicht nur die Kameraden und ihre Damen, die zuletzt ihren runden oder halbrunden Geburtstag feiern durften, oder der Jong, der sich getraut, d.h. also geheiratet hatte; geehrt wurde insbesondere auch der „alte“ Tischvorstand, der im Frühjahr zurückgetreten war. Schade, dass der verdiente langjährige Tischbaas Gunther Klingler nicht selbst anwesend sein konnte. Ein herzliches Dankeschön für seine Verdienste wird nachträglich noch erfolgen, als Einstimmung erhielt seine liebe Frau schon mal einen wunderschönen Blumenstrauß.

Der langjährige Vizebaas und Schriftführer Helmut Marrenbach wurde mit der Würde eines Ehrenmitgliedes ausgezeichnet, verbrieft in einer schön gerahmten Urkunde, die künftig sein Heim an exponierter Stelle zieren wird. Neben einem überwältigenden Applaus nahmen er und seine Gattin als besonderes Geschenk noch zwei Art Cards entgegen, um gemeinsam ein ganzes Jahr lang in Düsseldorf und Umgebung Museen und Kunstausstellungen genießen zu können.

Mit Wein und Blumensträußen geehrt wurden aber auch die anwesenden Tischkameraden und ihre Damen, die sich über Jahre hinweg im Vorstand des Hauptvereins engagiert und verdient gemacht hatten: allen voran der langjährige Baas Gerd Welchering, daneben aber auch der ehemalige 1. Vizebaas Prof. Dr. Hagen Schulte und Peter Klesse, der mit der von ihm konzipierten Mitgliederbefragung dem neuen Jonges-Vorstand das Meinungsbild der Basis vermitteln half. In dieser Reihe fehlte leider Jürgen Fulde, der über die von ihm gesponserte Musik der Damenband irgendwie dann aber doch dabei war; seine Ehrung wird in würdigem Rahmen nachgeholt werden.

Zuletzt dann noch eine Neuaufnahme mit traditioneller Überreichung der Tischkrawatte und der Dank an die neuen Tischvorstandsmitglieder für die Vorbereitung und Organisation des Festes.

Das gute Essen und die feierlichen Ansprachen wurden launisch aufgelockert durch den bekannten Zauberer Andy Clapp, wahrlich ein Meister seines Faches, der als sog. „walking act“ von Tisch zu Tisch ging und die Gäste mit verschiedenen Tricks und Vorführungen verblüffte. Er führte in kabarettistisch komischer Manier erstaunliche Zaubertricks vor, die auch von den aufmerksamsten Beobachtern nicht zu ergründen waren. Als Höhepunkt vor der Eröffnung des Dessertbuffets bot er zuletzt noch eine Zaubershow – wirklich eine Empfehlung für jeden guten Zauberer!

Der Tischvorstand der TG Reserve freut sich über zahlreiche positive Rückmeldungen. Der Aufwand und die Arbeit haben sich gelohnt – es war ein gelungenes Fest zum 45-jährigen Jubiläum!


Jürgen Bielor, Vizebaas 

 

 

Ehrenurkunde Helmut Marrenbach
Ehrenurkunde Helmut Marrenbach
Ehrungen
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